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Richard Nachtigall
2002-2016

DER STERNENHIMMEL IM  A P R I L  2016

 
Beobachtungstipps:

Konstellation 1

Konstellation 2

Konstellation 1

Konstellation 4

Konstellation 3


Merkur am Abendhimmel

 

Am nächtlichen Firmament haben die Jahreszeiten gewechselt. Im Westen verschwindet das Wintersechseck vollends.

Das große Frühlingsdreieck, bestehend aus den Hauptsternen der Sternbilder Löwe, Jungfrau und Bärenhüter, (Regulus, Spika und Arktur) übernimmt den Himmel und wandert gen Süden.

Direkt über unseren Köpfen, fast im Zenit, hat der Große Wagen, bekanntester Teil des Bildes Großer Bär, Stellung bezogen, wohingegen die Kassiopeia, das Himmels-W, tief über dem nördlichen Horizont steht. Der Kleine Bär, mit dem Polarstern, erstreckt sich fast waagerecht nach Osten.

Durch die Umstellung der Uhren auf Sommerzeit müssen wir jedoch leider eine Stunde länger warten, um Beobachtungen vornehmen zu können.

Das Fruehlingsdreieck 

 

DIE PLANETEN

 

Die Verwandten der Erde, die anderen Planeten in unserem Sonnensystem, unterteilen sich an unserem Himmel u.a. in die, die man mit bloßem Auge erkennen kann und welche somit als »Wandelsterne« auch schon in der Antike bekannt waren, und die, für deren Beobachtung man ein optisches Instrument benötigt. 

Zweifellos ist Jupiter der weiterhin unangefochtene »Star« am derzeitigen Nachthimmel. Im letzten Monat stand er in Opposition zur Sonne und ist weiterhin die ganze Nacht über beobachtbar. Nach Einbruch der Dunkelheit steht er bereits im Osten, findet sich zur Mitternacht in ansprechender Höhe im Süden und geht erst in der Morgendämmerung im Westen unter. Richten Sie also unbedingt Ihr Fernglas oder Ihr Teleskop auf den Riesen des Sonnensystems. Nicht nur der ovale Planetenkörper, auch die vier hellsten Monde, die auch als »Galileische Monde« bezeichnet werden, laden zur ausgiebigen Inaugenscheinnahme ein. Weitere Informationen finden Sie in diesem Monat unter der Rubrik: Thema des Monats.

Nach Mitternacht geht genau im Südosten zunächst Mars auf, auf den dann, eine halbe Stunde später, der Saturn folgt. Beide Planeten erheben sich nur rund 18 Grad hoch über den Horizont, können aber sehr gut gesehen und beobachtet werden.

Merkur zeigt sich ab dem 10. April an unserem Abendhimmel und jeder, der den Planeten noch nicht zu Gesicht bekommen hat, sollte in den kommenden Tagen Ausschau nach ihm halten. Kurz nach Sonnenuntergang steht er tief im Westen, jedoch hoch genug, um ihn gut sehen zu können!

Die Venus bleibt im April unsichtbar. Die Planetenbedeckung durch unseren Erdmond am 06. April sollten Sie nur unter fachmännischer Anleitung, also z.B. in einer Sternwarte oder anderen Beobachtungsstation, mitverfolgen. Richten Sie auf keinen Fall Ihr Fernglas oder Teleskop versuchshalber auf diese Himmelregion! Die Sonne steht in unmittelbarer Nähe und Sie riskieren Ihr Augenlicht!

DER ERDMOND

 

besucht in diesem Monat den Hauptstern des Stieres Aldebaran, wandert südlich am offenen Sternhaufen Praesepe (M44) im Krebs vorüber, zeigt sich nahe des Jupiters, hält sich nahe der Spika in der Jungfrau auf und komplettiert am 25. und 26. April den ohnehin schönen Himmelanblick des Planeten-Stern-Trios Mars, Saturn, und Antares.

Aktuelles Bild des Mondes

 

DIE SONNE

 

Unser Zentralgestirn war im vergangenen Monat auf ihrer scheinbaren Bahn so weit nach Norden gewandert, dass sie am 20. März 2016 um 05.30 Uhr den Himmelsäquator traf, die Ekliptik diesen also schnitt, und die Mitte der Sonnenscheibe ihn nach Norden hin überquerte. Auf der Nordhalbkugel war, astronomisch gesehen, Frühlingsanfang.

Im April geht unsere Sonne schon gegen 05.00 Uhr MEZ auf und erst gegen 19.30 Uhr MEZ unter. Sie steht so Ende des Monats bereits 15 Stunden über dem Horizont.

Aktuelles Bild der Sonne

 
Ich wünsche allen Besuchern meiner Website
wie immer klare und beeindruckende Sternennächte !
Herzlichst, Ihr Richard Nachtigall.