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Richard Nachtigall
2002-2014

DER STERNENHIMMEL IM MÄRZ 2014  
Beobachtungstipps:

 

Am südlichen Nachthimmel tauchen nun, pünktlich zum baldigen Frühlingsbeginn, die ersten Frühlingssternbilder auf. Allen voran steht vor Mitternacht bereits der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus im Süden, im Osten gefolgt vom Bild der Jungfrau, mit seinem Hauptstern Spika, und vom Bild des Bootes, oder auch Bärenhüter, dessen Hauptstern Arktur ist.

Alle vorab genannten drei Hauptsterne bilden eine, speziell den Frühling charakterisierende Orientierungshilfe: das so genannte »Frühlingsdreieck« das selbst aber kein eigenes Sternbild darstellt.

Der Westhimmel ist voll der hellen Sterne, die uns den Winter über begleitet haben. Mehr und mehr neigen sich Stier, Orion, Zwillinge & Co aber dem Untergang.

Im Norden steigt der Große Bär weiter empor und steht auf dem Kopf. 

Seine »Gegenspielerin«, das Sternbild Kassiopeia, und das Bild des Drachen finden sich auf gleicher Höhe und der Kleine Bär mit dem Polarstern zeigt fast waagerecht nach Osten.

 

 

DIE PLANETEN  

Von denen, mit bloßem Auge sichtbaren Planeten zeigt sich im März nur der Merkur nicht. Die Venus leuchtet weiterhin über dem Südosthorizont als »Morgenstern«. Der Mars setzt zu seiner Oppositionsschleife an und bewegt sich rückläufig vor den Sternen, d.h. von Ost nach West, wobei er oberhalb der Spika, Hauptstern der Jungfrau, entlangwandert. Jupiter, der seine Opposition bereits hinter sich hat, wird zunehmend ein Planet der ersten Nachthälfte, kann aber, aufgrund seiner Helligkeit, von jedem leicht hoch über unseren Köpfen gefunden werden. Der Ringplanet Saturn baut seine Anwesenheit an unserem Himmel leicht aus, bleibt aber im Sternbild Waage noch ein Planet der Zeit nach Mitternacht.

DER ERDMOND  

besucht im März 2014 den Hauptstern des Stieres, Aldebaran, zeigt sich bei Jupiter, dem Mars und der Spika in der Jungfrau, nähert sich dem Saturn stark an und steht als abnehmende Sichel Ende des Monats bei der Venus am Morgenhimmel. In diesem Monat gibt es 2 Neumonde: am 01. und 30. März. Die darauffolgende zunehmende Mondsichel liegt im Frühjahr fast »auf dem Rücken«, was am speziellen Winkel liegt, den die Ekliptik mit dem Horizont bildet.

 

 

DIE SONNE  

ist auf ihrer scheinbaren Bahn so weit nach Norden gewandert, dass sie am 20. März 2014 um 17.57 Uhr den Himmelsäquator trifft, die Ekliptik diesen also schneidet, und die Mitte der Sonnenscheibe ihn nach Norden hin überquert. Auf der Nordhalbkugel ist, astronomisch gesehen, Frühlingsanfang.

Am 30.03.2014 werden unsere Uhren um 02.00 Uhr auf die allseits beliebte Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) umgestellt.

 

 
 
Ich wünsche allen Besuchern
wie immer klare und beeindruckende Sternennächte !
Herzlichst, Ihr Richard Nachtigall.
 
 

Einführung in die Astronomie