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DER STERNENHIMMEL IM
D E Z E M B E R 2011 |



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Es ist Winter geworden an unserem Nachthimmel.
Die Herbststernbilder ziehen sich in den Westen zurück und machen Platz für die
der letzten Jahreszeit. Im Süden steht im Laufe der Nacht bereits das gesamte
Wintersechseck am Firmament. Es besteht aus markanten Punkten innerhalb der
winterlichen Sternbilder: Kapella (Hauptstern aus dem Fuhrmann), Aldebaran
(Hauptstern im Stier), Rigel (Kniestern im Orion), Sirius (Hauptstern im Großen
Hund), Prokyon (Hauptstern im Kleinen Hund) und Kastor und Pollux (Hauptsterne
der Zwillinge). Dunkle, klare Nächte liegen vor uns und laden dazu ein, tief in
das Weltall zu blicken. Im Dezember reicht dafür sogar oft das bloße Auge. Die
Milchstraße, der von uns aus sichtbare Teil unserer Galaxis, steht als
schimmerndes und kraftvoll leuchtendes Band über unseren Köpfen. Nebel,
Sternhaufen und sogar Galaxien warten darauf, in einer kalten Winternacht von
uns beobachtet zu werden.
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DIE PLANETEN |
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Im Dezember 2011 zeigen
sich alle mit bloßem Auge sichtbaren
Planeten an unserem Himmel und verabschieden
sich so zum Jahresausklang. Merkur kann
einige Tage nach dem 17.11. am Morgenhimmel,
tief über dem Südosthorizont gesehen werden.
Zwei weitere Planeten schmücken den Himmel
der zweiten Nachthälfte: zunächst erscheint
Mars gegen Mitternacht, gefolgt vom Saturn,
der jedoch deutlich später aufgeht. Die
Venus bleibt strahlend hell über dem
Südwesthorizont "Abendstern" und Jupiter
steht gegen 21.00 Uhr im Süden.
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DER ERDMOND |
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zeigt in diesem Monat in
der Nähe von Jupiter, nähert sich den
offenen Sternhaufen der Plejaden und Hyaden
im Stier, findet sich bei Regulus im Löwen,
dem Mars, bei Saturn und Spika in der
Jungfrau, dem Merkur und besucht Ende
Dezember die Venus. Von der am 10.12.
stattfindenden Totalen Mondfinsternis kann
nur das Ende in unseren Breiten miterlebt
werden, da der Mond zu diesem Zeitpunkt bei
uns erst aufgeht.
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DIE SONNE |
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kommt am 22.12.2011 in
ihren Winterpunkt. Astronomisch gesehen
beginnt der Winter an diesem Morgen. Unser
Stern steht nur noch 8 Stunden am
Tageshimmel, 4 Stunden herrschen die
Dämmerungen und 12 Stunden zeigt sich die
Nacht.
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Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite ein
frohes Weihnachtsfest, ein gesundes und |
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glückliches neues Jahr und wie immer klare
und beeindruckende Sternennächte. |
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Ihr Richard Nachtigall |
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