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Das Sternbild Perseus - Per


Kurzbeschreibung:

Das Sternbild Perseus ist in unseren Breiten teilweise zirkumpolar, d.h. es ist das ganze Jahr über meist vollständig am Himmel zu sehen. Es liegt mitten in der Milchstraße zwischen den Sternbildern Andromeda und Fuhrmann und vereinigt in sich eine sehr große Anzahl von Sternen und sehenswerten Beobachtungsobjekten.

Um Perseus rankt sich eine der wohl schönsten Sagen der griechischen Mythologie: die Erzählung von Andromeda, ihrer Mutter Kassiopeia, dem Helden Perseus und seinem Pferd Pegasus. 

Andromeda war die Tochter des aithiopischen Herrschers Kepheus. Nun trug es sich eines Tages zu, dass ihre Mutter Kassiopeia damit prahlte, sie selbst sei schöner als die Nereiden, 50 Nymphen, die im alten Griechenland als Meeresgottheiten verehrt wurden. Poseidon war darüber so erzürnt, dass er ihr Land durch ein Meeresungeheuer vernichten wollte. Einem Orakel zufolge lag die einzige Rettung darin, Andromeda, die Königstochter, zu opfern. So entschied man sich, das Mädchen an einen Meeresfelsen zu ketten und dem Ungeheuer auszuliefern. In letzter Sekunde erschien Perseus, Sohn des Zeus, der zuvor die Medusa besiegt hatte, in Begleitung des geflügelten Pferdes Pegasus. Er tötete das Ungeheuer und bekam von Kepheus Andromeda zur Gemahlin. Nach ihrem Tod wurden beide als Sternbilder an den Himmel gesetzt. Zu ihren späteren Nachkommen gehörte unter anderem Herakles. Pegasus, Sohn des Poseidon und der Medusa, trug für Zeus Blitz und Donner auf die Erde und wurde von ihm aus Dank ebenso als Sternbild verewigt.  Diese berühmte Geschichte findet sich oft als Abbildung auf griechischen Vasen und selbst Maler wie Rembrandt, Rubens, Van Loo und Tizian nahmen sich des Themas an. 

Fernglasobjekte:

Beta Persei (Algol) - ein Doppelstern (Bedeckungsveränderlicher)

h und Chi Persei - ein Doppelsternhaufen

Fernrohrobjekte:

e Persei - ein Doppelstern

z Persei - ein Doppelstern

h Persei - ein Doppelstern