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Die Phasengestalt der Venus


Die Venus gehört, ebenso wie Merkur, zu den inneren Planeten, d.h. ihre Umlaufbahn liegt zwischen der der Erde und unserem Zentralgestirn. Dadurch steht sie, von uns aus gesehen, entweder rechts oder links von der Sonne und erreicht dabei einen maximalen Winkelabstand von 47o (nicht mit dem Phasenwinkel j zu verwechseln !). Auf Grund dieser "Pendelbewegung" geht sie  manchmal vor der Sonne im Osten (als Morgenstern) oder nach deren Untergang im Westen (als Abendstern) auf.

Aus der unteren Zeichnung geht deutlich hervor, warum die Venus uns im Fernglas, bzw. Teleskop in erdmondähnlicher Phasengestalten erscheint und weshalb sich ihre Größe optisch und periodisch verändert. Die Nähe unseres Nachbarplaneten zu uns schwankt dabei zwischen 41 Millionen und 257 Millionen Kilometern. Ihr scheinbarer Durchmesser pendelt so zwischen 10 und 60 Bogensekunden !

Je näher uns die Venus kommt, desto größer erscheint sie uns im Fernglas bzw. Teleskop. Sie nimmt an Helligkeit zu, der zu beobachtende Teil aber ab. Ihren größten Glanz (ihre größte Helligkeit an unserem Himmel) strebt sie bei rund 35 Tagen vor oder nach einer unteren Konjunktion an. Nähe und Phasengestalt ergeben die für uns höchste Lichtausbeute. Nach 5 vollen Venuszyklen (Zeitraum von zwei gleichen Konjunktion) erreichen Venus und Erde die gleichen Positionen, d.h. nach etwa 8 Erdjahren wiederholen sich bestimmte Konstellationen am Himmel.

Mehr Informationen über die Venus innerhalb dieser Website erhalten Sie hier: Der Planet Venus.

 

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