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Physik und Finsternisse

Entfernung zur Erde 384 400 km (mittel)
  schwankend zwischen 356 400 km und 406 700 km
Radius 1738 km
  0,2725 Erdradien
Masse 7,352 mal 1025 g
  rund 1/81 der Erdmasse
Oberfläche 37,96 mal 106 km2
  rund 1/13 der Erdoberfläche
Volumen 21,99 mal 109 km3
  rund 1/49 des Erdvolumens
sichtbarer Teil der Oberfläche 59 %
  41 % von der Erde aus unsichtbar
Temperaturen bei Sonneneinstrahlung  max. + 130 Grad C
  Maximum nach 14tägiger Sonneneinstrahlung 
Temperaturen ohne Sonnenstrahlung max.  -  160 Grad C
Dauer einer Erdumrundung 27d, 7h, 43min, 12s
  entspricht der Zeit für eine Eigenrotationsdauer
Alter etwa 4,5 Mrd. Jahre
Geschwindigkeit 1 km/s
  auf seiner Bahn um die Erde

Das Alter des Mondes entspricht dem unseres Planeten, da man allgemein davon ausgeht, dass Beide zur gleichen Zeit entstanden. Der Mond kreist auf einer elliptischen Bahn um die Erde, wobei seine Bewegung durch Gravitationskräfte der Sonne stark gestört wird. Seine Anziehungskraft auf unseren Planeten bewirkt hingegen das Entstehen der Gezeiten - Ebbe und Flut. In großem Maßstab betrachtet, entfernt sich der Mond langsam in einer Art Spiralbewegung. Heute deckt sich seine Größe an unserem Himmel genau mit der der Sonne, was noch totale Sonnenfinsternisse ermöglicht, denn er ist in der Lage, das gesamte Zentralgestirn abzudecken.

Der Mond besitzt fast keine Atmosphäre, somit gibt es keinen Schall, keine Dämmerung und keinen Sauerstoff. Dadurch werden Raumanzüge für den Menschen zwingend und Streichhölzer sinnlos. Das fehlende Streulicht führt dazu, dass das einfallende Licht der Sonne  nicht über ihm verteilt wird. Deshalb kann man vom Mond aus auch bei "Sonnenschein" die Sterne ringsum sehen. Es gibt auf dem Mond kein freies Wasser; seine Gravitation ist zu gering, um es halten zu können. Er macht uns aber auch leichter, denn die Anziehungskraft beträgt nur 1/6 der unserer Erde.


Entstehung von Sonnen und Mondfinsternissen

Die Abbildungen sind natürlich nicht maßstabsgetreu 

DIE MONDFINSTERNIS

Befindet sich der Mond genau auf der gedachten Achse Sonne - Erde - Mond, so wird er durch den Erdschatten verdunkelt. Da dieser Schatten groß ist, kann eine Mondfinsternis auf der Erde überall dort beobachtete werden, wo der Mond zum Zeitpunkt der Finsternis über dem Horizont steht. Deshalb glauben viele Menschen auch, dass Mondfinsternisse häufiger vorkommen, als Verdunkelungen der Sonne, obwohl dem nicht so ist. Im nächsten Bild wird deutlich, dass das durch den Mond hervorgerufene Schattengebiet bei einer Sonnenfinsternis so kleiner ist, dass es nur an bestimmten Orten beobachtet werden kann. Ein weiterer Grund dafür, dass Sonnenfinsternisse für selten gehalten werden (obwohl jährlich jeweils meist 2 stattfinden) liegt darin, dass die meisten über den Ozeanen stattfinden und gar kein Land berühren.

 

DIE SONNENFINSTERNIS

Im Gegensatz zur Mondfinsternis befindet sich unser Trabant bei einer Verdunkelung der Sonne genau auf der Achse Sonne - Mond - Erde. Diesmal ist er es also, der einen Schatten wirft und die Sonne auf einem Teil unseres Planeten verdeckt.

Die nächste in Deutschland beobachtbare totale Sonnenfinsternis findet am 03. September 2081 statt.

Entstehung einer Sonnenfinsternis


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Berlin, im September 2002